Working Equitation ist eine Reitsport-Disziplin, die aus den traditionellen Arbeitsreitweisen Südeuropas (z. B. Portugal, Spanien, Frankreich und Italien) entstanden ist. Ursprünglich wurden Pferde dafür ausgebildet, Rinder zu hüten. Dabei mussten Reiter ihre Pferde einhändig reiten können, um gleichzeitig Aufgaben wie das Öffnen von Toren oder das Führen von Treibstangen zu bewältigen.
Heute hat sich daraus eine vielseitige Sportart entwickelt, die in verschiedene Leistungsklassen vom Einsteiger bis zum Fortgeschrittenen unterteilt ist. In allen Klassen müssen die gleichen Hindernisse überwunden werden – bei den Einsteigern im Schritt, bis hin zur schweren Klasse, in der alle Aufgaben einhändig im Galopp fehlerfrei geritten werden. Ziel ist es, ein Pferd vielseitig, gehorsam und rittig auszubilden – ganz im Sinne der ursprünglichen Arbeitsreitweise.